Pfefferminze
Aus Kräuterwiki
Pfefferminze Mentha x piperita
Lippenblütengewächse - Lamiaceae
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Herkunft
Die bei uns heute am häufigsten verwendete Minze, die Pfefferminze stammt aus einer Kreuzung der „Grünen Minze“ mit der Wasserminze. Die Gattung Mentha ist sehr artenreich und die Arten neigen dazu, sich untereinander zu kreuzen. Dies hat zur Folge, dass es schwierig sein kann, eine Minze richtig zu bestimmen.
Anbau und Pflege
Pfefferminze ist eine ausdauernde Pflanze und gedeiht gut in lehmig - humosem Boden in Sonne bis Halbschatten. Sehr wichtig ist genug Feuchtigkeit. Sie bilden sehr starke Wurzelausläufer und brauchen deshalb einen größeren Topf. Die Pfefferminze kann nur durch Wurzelausläufer vermehrt werden. Aus den Samen entwickeln sich wieder die Stammeltern (Grüne Minze oder Wasserminze). Die Wurzelausläufer sollten mindestens eine Länge von 10cm haben und einige Blattknospen besitzen.
Ernte
Pfefferminzblätter können laufend geerntet werden. Der beste Erntezeitpunkt ist kurz vor der Blüte, dann ist das Aroma am intensivsten. Man kann sie auch gut trocknen, indem man sie gemeinsam mit den Stängeln an einen warmen luftigen Platz hängt.
Verwendete Teile
Blätter
Nebenwirkungen
Bei chronischen Magenbeschwerden nicht über längere Zeit anwenden, die ätherischen Öle könnten zu Reizungen führen, oft für Patienten mit Magengeschwüren nicht verträglich
Wechselwirkungen
Keine bekannt
Kontraindikationen
Ätherisches Öl nicht bei Säuglingen, Kleinkindern und in der Schwangerschaft verwenden, nicht bei Allergie, Überempfindlichkeit, Unverträglichkeit von Pfefferminze oder Lippenblütlern, Verschluss der Gallenwege durch Gallensteine, schweren Leber- und Nierenschäden
Grundrezepte
Tee 1 1 gehäufter EL Blätter mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, nach 5-10 Minuten abseihen, mäßig warm trinken 3 x täglich 1 Tasse bis zu 5 Minuten Ziehdauer geringer Mentholverlust
“Tee” 2 15 Tropfen Pfefferminzöl in ¼ l warmem Wasser
Bad 3 Handvoll Blätter mit 1 l kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen Menge für 1 Vollbad
Literatur
Erfahrungen
Hallo, ich wollte mal etwas von meinen Adoptivkräutern hören lassen.... ich durfte Eisenkraut, Johjanneskraut, Scharfgarbe und Minze adoptieren. Der Minze geht es leider nicht so gut, irgendein Pilzbefall(weißer Belag auf den Blättern???, ansonsten sind alle gut am wachsen. lg aus Ehrenfeld Kerstin
Minze bekommt ziemlich schnell Mehltau, das macht sie zwar unansehnlich und die Blätter sind nicht mehr zu gebrauchen, es bringt die Planze aber nicht um. Am besten schneidet man die Pflanze radikal zurück und topft sie neu in frische Erde. Falls du dann neuen Mehltau bemerkst sofort mit Knoblauchbrühe einsprühen. Dazu 3 Zehen Knoblauch zerdrücken und mit 100 ml Wasser übergiessen. Über Nacht stehen lassen, durch ein Sieb giessen, damit einsprühen.
Minzöl als 'Japanisches Heilöl' im Handel, verwende ich bei wunden Stellen im Mund, gurgeln bei Halsschmerzen, und es eignet sich auch mal zur Not als Zähneputzersatz. Bei Schnupfen einen Tropfen auf die Nasenflügel, unter die Nase oder auf die Brust reiben. Bei Kopfschmerzen hilft es manchmal in die Schläfen einmassiert -> aber Vorsicht! nicht die Augen reiben! S.Raven